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Mehr Aussteller und Marken
Leipziger Uhren- und Schmuckmesse MIDORA positiv gestimmt
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(06/2010) Zuversicht prägt die Stimmung im Vorfeld der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse MIDORA, die dieses Jahr vom 4. bis 6. September statfindet. Auf dem größten Herbstordertermin für Uhren und Schmuck stellen sich dem Fachpublikum diesmal etwa 220 Aussteller, Marken und Kollektionen vor, was einem Zuwachs von etwa zehn Prozent entspricht.
„Wir registrieren ein gestiegenes Interesse auf Seiten der Aussteller, obgleich sie mittlerweile zwischen mehr Herbst-Terminen wählen können als noch vor einigen Jahren. Vor diesem Hintergrund spricht der Zuwachs für ein klares Bekenntnis der Branche zur MIDORA. Die Messe ist sowohl im Uhren- als auch im Schmuckbereich gut aufgestellt“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod.
Erneut belegt die MIDORA die Halle 2 auf dem Leipziger Messegelände. Die Halle gliedert sich in den offenen und den Mitgabebereich, die auch für Besucher der zeitgleichen Messen CADEAUX und COMFORTEX geöffnet sind, sowie den geschlossenen Bereich, der nur dem Uhren- und Schmuckfachhandel zugänglich ist. Das Angebot bedient eine breite Palette von Ansprüchen beim Handel. „Wir können auf eine solide Basis an Stammausstellern und -besuchern bauen. Neben dem günstigen Messetermin und dem praxisbezogenen Fachprogramm ist das eine unserer Stärken“, so Andreas Zachlod.
Eine Perle auf der diesjährigen Messe ist die Sonderschau „Finnisches Schmuckdesign“, die die Leipziger zusammen mit dem finnischen Goldschmiedeverband realisierten. Hier stellen sich zwölf Goldschmiede und Schmuckhersteller vor und gewähren einen Einblick in die industrielle und handwerkliche Schmuckfertigung in Finnland.
Es beteiligen sich Aito, Au 3 Design, Aurifaber, Carina Blomqvist Design, Dunder Design, Heli Kauhanen, Kultaseppä Kulmala, Lapponia Jewellry, Oz Galleria, Pioni Design, PlatinOro Oy und das Atelier Torbjörn Tillander. Darüber hinaus umfasst die Schau zwei Sammlungen mit Abschlussarbeiten der Goldschmiedemeisterausbildung und Edelsteinschmuck, der von der Finnischen Gemnologischen Vereinigung in Auftrag gegeben wurde. „Die Finnen sind bereits über Jahre unsere Partner. Kamen in den vorigen Jahren nur Besucher, so bereichern Finnen nun auch die Ausstellung. Das ist ein Plus für die Messe, denn der Fachhandel kann ganz frische Kollektionen in Augenschein nehmen, wie sie selbst Fachleute nicht jeden Tag sehen“, so Andreas Zachlod.
Podiumsdiskussionen mit an- und aufregenden Themen
Nachdem die erste Podiumsdiskussion zur Ersatzteilfrage im Uhrensektor auf der vorigen MIDORA für große Aufmerksamkeit gesorgt hatte, setzt der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik die Veranstaltung in diesem Jahr fort. Diesmal wird das Problem am Messesonntag aus Sicht des Endverbrauchers erörtert. Am „Runden Tisch“ nehmen unter anderem Konsumenten, Verbraucherschützer und Vertreter des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks Platz.
Ein nicht minder spannendes Thema ist der Ankauf von Altgold, ein Geschäftszweig, den der steigende Goldpreis merklich belebt hat. Seit Juni vorigen Jahres ist der Ankaufpreis um etwa 12 Euro gestiegen - für Fachgeschäfte ein Grund, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Dazu diskutiert ebenfalls am zweiten Messetag eine Expertenrunde aus Vertretern von Verbänden und Industrie, moderiert von Raphael Fischer, Sprecher des Referats Wirtschaft und Werbung im Zentralverband der deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere.
Praktische Anregungen, wie sich ein Goldschmied in seinem regionalen Umfeld als Marke etablieren kann, liefert die Podiumsdiskussion „Der Goldschmied mit seiner Marke“ am Samstag. Industrie, Verbände und Fachpresse sind im Podium vertreten, wobei die Besucher wie bei allen Diskussionsrunden herzlich eingeladen sind, Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit beizusteuern.
Die eine oder andere Frage können die Fachleute gemeinsam mit den Besuchern in der „Gold-Lounge“, dem Branchentreff am Stand des Zentralverbandes der Deutschen Gold-, Silberschmiede und Juweliere unter Berufskollegen vertiefen. Auf diesem Gemeinschaftsstand hat auch das FBZ Ahlen sein Messedomizil aufgeschlagen. Neben dem täglichen Get together kommt hier obendrein die Praxis nicht zu kurz. Das FBZ Ahlen demonstriert am Stand Galvanisierungstechniken und will den Goldschmieden zeigen, dass dies auch mit vertretbarem Aufwand im eigenen Geschäft möglich ist.
Fast schon traditionell auf der MIDORA werden ausgezeichnete Arbeiten des Cellini-Wettbewerbs präsentiert. Der Zentralverband hatte den XIV. Internationalen Benvenuto-Cellini-Wettbewerb 2010 zu den Themen „Frühling in Wien”, “Rock me Amadeus” und “Juwel 2010“ ausgeschrieben. Nach der Prämierung auf den Wiener Goldschmiedetagen tritt die Exposition der neun Siegerstücke ihre Reise nach Deutschland an und macht auf der MIDORA Station.
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