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Richemont: Auch Luxusgüter spüren die Konjunkturflaute
(09/2008)
Immer mehr Luxushersteller bekommen die Kreditkrise und die Konjunkturflaute zu spüren. Vor allem für das Einstiegssortiment bröckelt die Nachfrage. In Zeiten der schwächelnden Weltwirtschaft lassen sich auch Luxusartikel nicht mehr so gut verkaufen. Dies bekommt jetzt auch der Luxuskonzern Richemont zu spüren.
Zwar erhöhte sich der Umsatz gemäß eines Trading Statements von Richemont vom 10. September 2008 in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2008 noch um elf Prozent. Aber in Amerika oder in Japan finden Cartier-Schmuck und Uhren der Marke Jaeger-LeCoultre ebenso wie Montblanc-Füller nicht mehr so reißend Absatz wie früher.
Die Finanzkrise und die steigende Inflation haben sich laut der Richemont bisher noch nicht negativ auf das obere Preissegment des Luxusmarktes ausgewirkt. Dies bedeute aber nicht, dass der Konzern gegen den Konjunkturabschwung immun sei. Als schwierig wird der Markt schon jetzt für die im unteren und mittleren Preissegment angesiedelten Produkte bezeichnet, teilt der Konzern mit. Insgesamt seien die Auswirkungen der Finanzkrise, der hohen Inflation und der teuren Rohstoffe sehr schwer einzuschätzen.
Weitere Informationen: http://www.richemont.com/





